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    <title>HF Funkinfo Aktuell</title>
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    <description>Aktuelle Neuigkeiten</description>
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    <pubDate>Wed, 13 Apr 2011 17:50:51 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: HF Funkinfo Aktuell - Aktuelle Neuigkeiten</title>
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    <title>Das Gejaule der Schwarzen StaSi-Vorsänger ...</title>
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    <author>nospam@example.com (Franz Hornauer)</author>
    <content:encoded>
    Das Gejaule der schwarzen StaSi-Vorsänger wird immer unerträglicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem gestern der &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutz-Schaar-macht-Druck-auf-Bundesregierung-und-Privatwirtschaft-1226542.html&quot;&gt;Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar insbesondere die CDU/CSU-Kräfte der schwarz-gelben Koalition in seinem Datenschutzbericht kritisiert hatte,&lt;/a&gt; bellten heute &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Union-greift-Bundesdatenschuetzer-Schaar-an-1227570.html&quot;&gt;die mit dieser Kritik &quot;getroffenen Hunde&quot; zurück.&lt;/a&gt; Leider war dieses Gebelle lediglich zu einem armseligen Winseln verkommen (wenn man den Aussagegehalt beurteilt), das einmal mehr in sehr überzeugender Weise aufzeigt, daß die CDU/CSU nach wie vor von einem freiheitsliebenden und demokratisch denkenden Bürger, welcher die Sicherheit grundsätzlich und damit auch im Internet ernst nimmt und auch über das für diesen Zweck zwingend erforderliche Fachwissen verfügt, nicht wählbar ist. Man möchte schon bald meinen, daß die CDU/CSU die direkte Nachfolgepartei der ehemaligen DDR-Staatssicherheitsbehörde (StaSi)ist. Denn die aus diesen Reihen stets die freiheitlichen Rechte der Bürger ohne Not einschränkenden Maßnahmen ziehen sich wie ein roter Faden durch das schwarze Gedankengut. StaSi 2.0 beschreibt dieses Verhalten punktgenau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Justizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger, der ich für ihre sehr wichtige und gute Arbeit in diesem Amt hier eine förmliche Anerkennung im Namen des Souveräns ausspreche, hatte mit der Aussage: &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Justizministerin-Sicherheitspolitiker-beschleicht-Angst-vor-Kontrollverlust-1226874.html&quot;&gt;&quot;Sicherheitspolitiker beschleicht Angst vor Kontrollverlust&quot;&lt;/a&gt; auf den Punkt gebracht, wo der Schuh drückt. Und beim Kontrollverlust geht es in erster Linie um die Macht der konservativen Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahren fällt mir unter den Kontrollfanatikern bei den schwarzen Schafen z.B. Hans Peter Uhl sehr negativ auf. Nach meiner persönlichen Einschätzung hat der zwar von Sicherheit den Kenntnisstand eines Kleinkindes, ist aber häufig mit völlig deplatzierten Parolen sehr schnell zur Stelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche Beispiele hierzu hatte ein Heise-Leser in seinem Kommentar aufgezeigt: (Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. April 2011 17:06&lt;br /&gt;
Hans-Peter Uhl - wir erinnern uns...&lt;br /&gt;
jkr (mehr als 1000 Beiträge seit 12.07.00)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-CSU-Fraktion-liebaeugelt-mit-zentraler-Speicherung-biometrischer-Daten-136624.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Peter Uhl, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Innenpolitik der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, kann sich eine zentrale Erfassung biometrischer Merkmale für Ausweisdokumente als &quot;nützlich&quot; vorstellen. [...] Generell gab der CSU-Mann die Losung aus: &quot;Als Sicherheitspolitiker hat man Interesse an möglichst vielen Daten und Datenabgleich, da man damit Sicherheit produzieren kann.&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Union-Technik-fuer-heimliche-Online-Durchsuchungen-einsatzbereit-150970.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl, hat die Technik für verdeckte Online-Durchsuchungen als startklar bezeichnet.&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schaeuble-und-CSU-weisen-Kritik-am-Bundestrojaner-zurueck-169442.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Keinen Dissens&quot; mit Schäuble und der CDU habe auch die CSU, betonte der innenpolitische Sprecher der Union im Bundestag, Hans-Peter Uhl. Ebenso wie Unions-Fraktionvize Wolfgang Bosbach glaubt auch der CSU-Politiker nicht, dass das Vertrauen der Bürger in den Staat durch verdeckte Online-Durchsuchungen beeinträchtigt werden könnte. Vielmehr bezeichnete er es als &quot;unverantwortlich, Menschen mit Computern zu verängstigen&quot;. Die breite Bevölkerung wäre ihm zufolge &quot;nachweisbar nicht betroffen. Weder heute noch morgen.&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Videospiele-Branche-fordert-sachliche-Debatte-ueber-Amoklauf-von-Winnenden-206589.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So fordert der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Hans-Peter Uhl, ein totales Verbot von &quot;Killerspielen&quot;. Dieses dürfe nicht vom Alter der Nutzer abhängen, sondern müsse generell gelten [...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundespolizei-und-Union-machen-Dampf-bei-Nacktscannern-894377.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), machte ebenfalls Druck. In Zeiten des Massentourismus kann man ihm zufolge auf Körperscanner nicht verzichten, &quot;um Terroristen aus dem Strom der Fluggäste schnell herauszufischen&quot;.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unionspolitiker-machen-bei-Vorratsdatenspeicherung-und-Websperren-Druck-1079616.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit Inhalte nicht zügig gelöscht werden könnten, müssten daher &quot;Kinderporno-Sperren&quot; eingesetzt werden. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), setzte sich parallel dafür ein, auch &quot;die Urheber solcher Machwerke zur Rechenschaft zu ziehen&quot;. Das scheitere aber regelmäßig daran, dass die Verbindungsdaten der Täter nicht mehr verfügbar seien.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Union-will-Speicherung-von-Verbindungsdaten-durchpauken-1100528.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Die Richter hatten daraufhin im März 2010 das deutsche Gesetz, das eine EU-Richtlinie umgesetzen sollte, für verfassungswidrig erklärt. Unions-Innenpolitiker wie Hans-Peter Uhl sähen seither eine &quot;eklatante Schutzlücke&quot; und drängten auf ein neues Gesetz, so das Blatt weiter.&#039;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ruf-nach-Visa-Warndatei-nach-Anschlag-in-Stockholm-1152054.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Der Innenexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, hat sich nach den Bombenexplosionen in Stockholm für die rasche Einführung einer Visa-Warndatei ausgesprochen. &quot;Der Politik würde zu Recht Verantwortungslosigkeit vorgeworfen, wenn wir Terroristen ungeprüft mit deutschem Visum bei uns einreisen&quot; ließen&#039;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann ist schlicht eine phrasendreschende Merkbefreiung auf zwei Beinen &lt;strong&gt;facepalm&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitatende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur der. Von seiner Sorte gibt es innerhalb der CDU/CSU zu viele. Schäuble, als der ehemalige Innenminister war bisher der schlechteste, den ich seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in diesem Amt erleben mußte. Ihm haben wir an entscheidender Stelle erhebliche nicht tolerierbare Einschränkungen der freiheitlichen Grundrechte aller Bürger zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es wirklich um Sicherheit der Menschen geht - wie etwa bei der Nutzung der Kernenergie - muß diese stets ausgerechnet bei den konservativen Kräften hinter deren Hauptinteresse des &quot;Kohle-machens&quot; tatsächlich zurückstehen. Man hat zwar in Deutschland immer noch kein Endlager für den radioaktiven Müll aus den AKWs, aber die Konservativen haben als größerer Koalitionspartner der FDP als erstes nach dem Auseinandergehen mit der SPD die Laufzeiten der alten AKWs verlängert. Und kaum ist 25 Jahre nach dem GAU in Tschernobyl nun Fukushima in aller Munde und täglich in den Nachrichten, schon will man die Sicherheit &quot;prüfen&quot;. Nur gibt es bezüglich der Sicherheit keine neuen Erkenntnisse außer der in Japan nun plakativ und deutlich sichtbaren Folgen und Beeinträchtigungen aufgrund des außer Kontrolle geratenen AKWs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir das Trauerspiel, welches die konservativen Kräfte in Deutschland nun schon bald 30 Jahre in Regierungsverantwortung stehend abgeben, ansehe, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Die Schere zwischen Arm und Reich wurde weit geöffnet, Lobbypolitik für das konservative Klientel betrieben und der Bürger darf immer und überall in seiner Eigenschaft als Steuerzahler die Nachteile dieser Klientelpolitik finanzieren. Genau deswegen können die konservativen Kräfte auch kein freies und unzensiertes Internet gebrauchen. Und genau deswegen sollte doch gefälligst das auch der Bundesdatenschützer Peter Schaar nach der kranken Denke der Konservativen auch nicht auf den Punkt bringen dürfen. Kommen doch durch ein unzensiertes Internet viel zu viele (politische) Sauereien viel zu schnell ans Licht der Öffentlichkeit. Und das ist der Macht der Konservativen abträglich. Die Guttenbergschen Plagiate sind dabei noch Mumpitz. Nochmal zur Erinnerung: Das Hauptinteresse konservativer Politik gilt dem Kohle-machen! Nicht den Menschen, die sie in ihre Ämter gewählt haben und schon gar nicht der Sicherheit - insbesondere wenn diese (wie immer) viele Unbequemlichkeiten bei der Machtausübung birgt. Zum Kohle machen muß man immer Deppen rekrutieren, die sich versklaven lassen. Und diese Deppen muß man dumm halten - sonst begehren diese wohlmöglich auch noch auf und machen - welche Dreistigkeit - ihre ihnen zustehenden Rechte auch noch geltend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon desöfteren in den letzten Jahren von mir geschrieben: Die CDU/CSU ist für mich nicht wählbar. Ich werde wieder die Piratenpartei wählen, so sie denn zur Wahl stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Hornauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-HF-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 13 Apr 2011 19:30:00 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Erst schießen und dann ...</title>
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    <author>nospam@example.com (Franz Hornauer)</author>
    <content:encoded>
    Erst schießen und dann ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch schon beim von den Amerikanern angezettelten und dann tatsächlich ohne Not begonnenen Irak-Krieg - für den der vorgeschobene Grund sich später als zu keinem Zeitpunkt existierend herausgestellt hatte - verhalten sich die Amerikaner nach wie vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wird geschossen. Wenn sich der Pulverdampf dann verzogen hat, wird nachgefragt, was überhaupt los war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also immer noch so wie in alten Zeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Hirn mit Volldampf voraus. Operative Hektik ersetzt wieder einmal geistige Windstille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das selbe lernresistente Strickmuster vermittelt diese Meldung von Heise von den involvierten amerikanischen Behörden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Behoerden-kapern-versehentlich-84-000-Domains-1193406.html&quot;&gt;US-Behörden kapern versehentlich 84000 Domains&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich im Sachzusammenhang die leidige Diskussion unserer deutschen Hirnsparpolitiker/innen und die über das deutsche Strafrecht hinausgehenden Webzensurbestrebungen, welche mit kinderpornographischen Inhalten begründet worden waren, sehe, die genauso wie in USA in D nach dem deutschen Strafgesetzbuch weder hergestellt, bessessen oder verbreitet werden dürfen, frage ich mich doch allen Ernstes, warum nach jahrelangem Untätigsein der US-amerikanischen Behörden nun plötzlich so eine Hektik an den Tag gelegt wird? Ist da jetzt nach mehreren Hinweisen und Beschwerden gleich gar schon einem Richter aufgefallen, daß das Schmuddelzeug gar nicht legal - und das schon seit Jahren - gehostet werden darf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also raus mit den Colts und Feuer frei??&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder sind schon mißbraucht worden. Daran ändert die Unterbindung der Verbreitung des Videomaterials zunächst einmal gar nichts mehr; das eigentliche Verbrechen kann also nicht mehr rückgängig gemacht werden. Nun geht es also nur noch ums Geld verdienen mit dem &quot;Zeuch&quot;. Da es hier wohl viel wichtiger sein sollte, die Betreiber und deren Hintermänner dingfest zu machen, das damit eingenommene Geld zu beschlagnahmen und in erster Linie die betroffenen Opfer zu entschädigen sowie die Täter zu bestrafen, spielt bei dieser Vorgehensweise es schon eine entscheidende Rolle, ob bei sorgfältiger Recherche und Untersuchung der genauen Details die exacten Treffer und somit nur die Schmuddelseiten vom Netz genommen werden, oder ob da auch völlig unbescholtene Bürger durch eine derartig dilettantische Aktion mit in den Dreck gezogen und öffentlich verunglimpft werden. Ein solches Verhalten ist eines Rechtsstaates unwürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist das unsägliche Websperrengesetz (Zensurula-Gesetz) immer noch nicht gelöscht. Gibt es einen besseren Beweis für die absolute Unfähigkeit der über 40% Juristen und damit politischen &quot;Führungskräfte&quot;, die in Deutschland die Abgeordneten im Parlament stellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde ein Handwerker nur ein einziges mal solch einen kapitalen Murks als Gewerk abliefern, könnte er sich in weitem Umkreis nicht mehr sehen lassen und müßte verhungern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den groben Unfug und Murks, den die deutschen Politiker tagtäglich veranstalten, muß aber in jedem Fall der Steuerzahler geradestehen, ohne auch nur einen einzigen effizienten Ansatz zu haben, etwa so wie in der Schweiz ab gewissen Summen grundsätzlich als Bürger über ein solches Projekt abzustimmen. Oder bei kleineren Projekten immer dann, wenn 10% der Wahlberechtigten das fordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre also unsere parlamentarische Demokratie in diesen Punkten geändert, könnten sich Korruption und andere Lobbyismus-Sauereien nicht in diesem Umfang stets zum Nachteil der breiten Bevölkerungsmasse - sprich dem Steuerzahler - wie ein Wildwuchs ausbreiten. Auch das Thema Kinderpornographie wäre vom Tisch, weil der Bürger schon längst ein Machtwort gesprochen hätte. Denn die Regelungen im deutschen Strafgesetzbuch sind völlig ausreichend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange sich unsere Hirnsparpolitiker aber einbilden, mit ihrer Wahl auch gleich anstatt dem Souverän selber souveränsgleich entscheiden zu dürfen, läuft etwas gewaltig falsch in diesem Lande. Der Souverän ist in Deutschland längst kein Souverän mehr - er ist Sklave von Idioten. Und ein Großteil der Bürger Deutschlands verhält sich ebenfalls ziemlich idiotisch, indem er sich nicht für die politischen Sandkastenspiele und daraus für ihn resultierenden Nachteile interessiert und bereitwillig die vorgefilterten Nachrichten konsumiert und wie von Idioten ferngesteuert und erwartet prompt auch reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Land bekommt die Politiker, die es verdient hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-HF-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Feb 2011 18:05:19 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Abzocke mit völlig nutzlosen Forschungsaufträgen beim Mobilfunk bezweckt?</title>
    <link>http://1bkm.dyndns.org/serendipity/index.php?/archives/173-Abzocke-mit-voellig-nutzlosen-Forschungsauftraegen-beim-Mobilfunk-bezweckt.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Franz Hornauer)</author>
    <content:encoded>
    Leistungsgesteigerter Unsinn ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.ratschlag24.com/index.php/wie-mobilfunkbasisstationen-energie-sparen-knnten-_105795/&quot;&gt;auf den Seiten von ratschlag24.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von technischen Laien und Vergewaltigern der Deutschen Sprache - selbsternannten Experten - veröffentlicht worden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Beitrag von Global Press, 02.02.2011, 16:06&lt;br /&gt;
Wie Mobilfunk-Basisstationen Energie sparen könnten&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Überschrift ist der erste Widerspruch in sich selbst, der die absolute technische Inkometenz des Verfassers offenbart und darüber hinaus die Vergewaltigung der inhaltlichen Bedeutung des Wortes &quot;Energie&quot; dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Energie ist die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten (technische Definition)&lt;br /&gt;
2. Diese Fähigkeit kann man nutzen oder es bleiben lassen.&lt;br /&gt;
3. Energie kann niemals verbraucht werden.&lt;br /&gt;
4. Energie kann niemals verloren gehen.&lt;br /&gt;
5. Energie kann lediglich im Raum (Ausbreitung elektromagnetischer Wellen [Funk, Wärme, Licht, ionisierende Strahlung]) aufgeteilt werden. &lt;br /&gt;
6. Energie kann lediglich in eine andere Energieform umgewandelt werden (wie z.B. potentielle Energie in kinetische oder Bewegungsenergie in Wärme)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser physikalischen Fakten könnten bestenfalls die Energiekosten (also die Kosten für die Verwendung einer bestimmten Energieform) durch die Nutzung eines preiswerteren Primärenergieträgers optimiert werden. Im Falle von Mobilfunk-Basisstationen ist die Primärenergieform immer im Bezug von elektrischer Energie (Strom) zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Basisstationen der Mobilfunknetze verschlingen viel Energie.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist völliger Unsinn. Siehe meine obigen Punkte 3 und 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird von Energie gesprochen, gemeint könnten aber bestenfalls die Energiekosten sein. Diese sprachliche Verkürzung der Energiekosten auf Energie ist daher unzulässig und stellt eine Sprachvergewaltigung durch die indirekte Zuweisung einer ganz anderen Bedeutung für das Wort Energie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wie sich der Verbrauch senken lassen könnte, versucht ein internationales Konsortium herauszufinden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit diesem Satz wird suggeriert, daß der Energieaufwand für einen bestimmten Zweck (die Funkversorgung einer ständig wechselnden aktiven Anzahl an gerade telefonierenden Nutzern, die bei dieser Nutzung auch noch die unangenehme Eigenschaft mit sich bringen, daß sie dabei auch noch häufig und kontinuierlich ihren Aufenthaltsort verändern) und damit die Energiekosten problemlos gesenkt werden könnten. Vor diese einfache Wunschvorstellung stellen sich aber in der Praxis diverse physikalische Gemeinheiten, die von diesen sprücheklopfenden Laien mit Sicherheit nicht ansatzweise überhaupt erfaßt und damit bedacht worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachleute in der Hochfrequenztechnik, die mit der Planung der Funkversorgung und damit gezwungenermaßen natürlich auch mit den durch diese Versorgung entstehenden Kosten bestens vertraut sind, werden beim nachfolgenden Satz derartiger Dampfplauderer lediglich ein gequältes &quot;Auweia&quot; mit einer abwinkenden Handbewegung, begleitet von heftigem Kopfschütteln von sich geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wer wirklich gar keine Ahnung vom eigentlichen Themenkomplex hierzu hat, verfällt in derartige Wunschgedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Einen wichtigen Ansatz hat Green Touch inzwischen gefunden. Wie das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet, ließe sich viel Energie sparen, wenn die Basisstationen die Geräteinhaber gezielt anpeilen würden. Bisher strahlen die Stationen die Signale breit gefächert in alle Richtungen ab, um die sich im bedienten Gebiet aufhaltenden Nutzer zu erreichen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Ansatz gefunden? Es darf gelacht werden. Und im nächsten Satz ist schon wieder von Energie sparen (siehe obige Punkte) die Rede. Aber auch die Energiekosten für einen derartigen Gedankenansatz wären nicht geringer, sondern letztendlich sogar deutlich höher. Denn um sowas umzusetzen, müßte man zunächst bei jeder einzelnen Basisstation wesentlich mehr Richtantennen mit deutlich geringerem Öffnungswinkel installieren und diese dann auch noch (mechanisch) automatisch in gewissen Grenzen (Abhängig von der Nutzeranzahl, die über diese Antenne an unterschiedlichen Orten kommuniziert) nachführen. Aufgrund der bei höherem Antennengewinn auch damit einhergehenden mechanischen Größe (Antennenwirkfläche muß für 6 dB mehr Gewinn mindestens vervierfacht werden) der Richtantennen kann wirtschaftlich auf gar keinen Fall so ein scharfer Bündelungseffekt der Antennen erzielt werden, der hier nötig wäre, um überhaupt für einige wenige Nutzer auch nur ansatzweise einen nennenswerten finanziellen Vorteil durch z.B. die mit einer mechanischen Nachführung einer Antenne (die Steuerung und der Antrieb dieser Nachführung benötigen ebenfalls Energie und verursachen damit zusätzliche Kosten) verursachten Kosten erwirtschaften zu können. Da bei einem derartigen Modell zudem auch noch pro Basisstation mehr Funkkanäle benötigt werden (weil sich in deutlich schmäleren Sektoren nicht mehr viele Nutzer in einer Richtung über die gleiche Antenne mit der gleichen Sendefrequenz erreichen lassen und somit sogar innerhalb einer Basisstation die einzelnen Nutzer häufiger zwischen den einzelnen Antennen für eine Richtung umgeroutet werden müssen, wird auch der Verwaltungsaufwand (Rechenleistung) zur Antennensteuerung und Koordination zwischen benachbarten Basisstationen exponentionell (und damit auch der dafür aufzuwendende Energiekostensatz) deutlich höher. Insgesamt gesehen wird das Ganze noch nicht mal ein Nullsummenspiel, sondern führt zu einem nicht mehr beherrschbaren und deutlich unsichererem Netz.&lt;br /&gt;
Ein Netz, welches nicht zuverlässig funktioniert, wird im Laufe der Zeit immer mehr Nutzer verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Derzeit werden gemäß dem Konsortium 75 Prozent der Energie darauf verwendet, Signale ungenutzt in den Raum abzustrahlen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohje. Zuerst werden irgendwelche Hausnummern (75 Prozent der Energie) generiert, um dann auf diesen Unsinn reine Hirngespinste folgen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für ein funktionierendes Mobilfunknetz nunmal erforderlich, daß das Handy jederzeit ermitteln kann, wie es selbst die am Empfangsort am besten zu empfangende Basisstation erreichen kann. Dazu muß es den gesamten Frequenzbereich insbesondere dann, wenn sich sein Nutzer mit ihm bewegt, ständig scannen und die sich verändernde Empfangssituation bewerten, um in Folge dieser Bewertung auf die am besten zu empfangende Basisstation selbständig schalten (sich bei ihr als künftig über diese Zelle erreichbarer Teilnehmer anmelden) können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichigste Ziel eines funktionierenden Netzes ist die Verbesserung der Empfangssituation beim Nutzer=Kunden. Denn nur dann, wenn der eine nahe Basisstation bei möglichst auch noch ungestörter optischer Sicht ohne Funkhindernisse zu dieser hat, kann sein Handy auf die geringstmöglichste Sendeleistung heruntergeschaltet werden. Dieser Zweck bedeutet eine deutlich längere Telefonierzeit und damit wird eher eine Kostenminimierung (für den Netzbetreiber wie für den Kunden) erreicht. Aus der Sicht der Energiebilanz gibts hier nur eine einzige Möglichkeit: Die Funkstrecke zwischen Basisstation und Handy muß so kurz wie möglich gehalten werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede einseitige Betrachtungsweise wie z.B. wie hier vorgetragen nur aus der Sicht der Basisstation und da auch nur bei unterstellten Rahmenbedingungen, die schlicht realitätsfern sind, weil physikalische Fakten nicht beachtet wurden, kann nur ein völlig realitätsfernes Ergebnis zur Folge haben. Diese Schlaumeier und hochfrequenztechnischen Anfänger greifen sich regelmäßig irgendeinen kleinen Teilbereich des gesamten Problemfeldes heraus, welcher für ihr im Vorfeld bereits von ihnen selbst festgelegtes Wunschtraumergebnis gerade passend ist und ignorieren die restlichen Rahmenbedingungen völlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folglich kommt dann sogleich das Wunschtraum-Resümee:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Würde diese Praxis weltweit dahingehend geändert, dass ein zielgerichteter Sendestrahl auf die jeweiligen Mobiltelefone gerichtet würde, könnte weltweit so viel Energie eingespart werden, dass fünf Ein-Gigawatt-Kraftwerke abgeschaltet werden könnten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Umsetzung dieser Idee würden höchstens fünf Ein-Gigawatt-Kraftwerke ZUSÄTZLICH benötigt werden, weil z.B. Handys, die stundenlang am exact selben Ort liegen und gerade nicht benutzt werden, alleine durch die ständigen Empfangsfeldstärkeänderungen durch das Wegdrehen der scharf bündelnden Richtantennen aus ihrer Richtung wegen einer gerade eines anderen aktiven Nutzers für diesen zu verbessernden Empfangssituation deutlich häufiger sich auf eine andere Antenne umbuchen würden und damit jedesmal mit voller Sendeleistung (ohne daß jedoch gerade ein für den Betreiber geldeinbringendes Gespräch geführt wird) senden müßten. Damit wird im Bereitschaftsbetrieb der Akku schneller leer und muß natürlich auch nur wegen diesem Umstand häufiger geladen werden. Damit geht er auch schneller kaputt und muß häufiger ersetzt werden. Auch die Herstellung der Akkus benötigt Energie. Bei den Basisstationen käme aber hinzu, daß sie ja trotzdem für jede Richtantenne (die ja einen deutlich schmäleren Bereich aufgrund ihrer höheren Bündelung beleuchtet) auch entsprechend der nun für die Rundumversorgung höhere Anzahl der Richtantennen auch eine entsprechend höhere Anzahl der mit voller Sendeleistung arbeitenden Organisationskanäle betreiben müßten. Und damit beißt sich der Hund in den eigenen Schwanz. Da ist nun gar nichts mehr mit Energiekostenersparnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das haben die Green-Touch-Experten nun berechnet.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Green-Touch? Experten?? Also ich bezeichne jemanden nur dann als Experten, wenn er sich in seinem Fachgebiet auch wirklich auskennt. Alleine diese Grundbedingung ist hier schon gar nicht erfüllt. Hier wurde eigentlich ausschließlich physikalischer Schwachsinn verkündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Um diese Sendestrahlen zu erzeugen, müssten die Basisstationen technisch verändert werden. In einem Test hat sich gezeigt, dass dies möglich ist. Dabei müssen die einzelnen Nutzer mit individuellen Frequenzen innerhalb des Einzugsbereichs der jeweiligen Basisstationen bestrahlt werden, um eine permanente Verbindung der Mobiltelefone mit dem Netz zu gewährleisten. Bis solche Sparmaßnahmen massentauglich sind, bedarf es jedoch noch einiger Forschung, damit die Verbraucher ihre Mobiltelefone weiterhin problemlos nutzen können.  (Gaby Schulemann-Maier/cid)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese &quot;Sendestrahlen&quot; mit den beschriebenen Eigenschaften zu erzeugen, muß nicht nur jede Basisstation desselben Netzes für einen horrenden Aufwand umgerüstet werden, sondern es muß auch das komplette Routing stark erweitert werden, was zusätzlich Rechner und die damit verbundenen Kosten für deren Betrieb und Wartung erforderlich macht. Beim Handynutzer wird so im Standby-Betrieb eine merkbar kürzere Akkulaufzeit provoziert, weil sich das Handy nicht nur ca. alle halbe Stunde mal bei der Basis melden, sondern, abhängig vom Verhalten anderer Nutzer teilweise sogar in einer Minute mehrmals sich umbuchen muß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Ein deratig umgestaltetes Netz wird instabiler, der Aufwand an Sendern pro Basisstation wird deutlich höher, die Antennennachführung benötigt Antriebe oder entsprechende elektronisch gesteuerte Phasenschiebernetzwerke, deren Steuerung ja ebenfalls elektrische Energie benötigt und letztendlich kann die Gesamtsendeleistung der Basisstation für die gleiche Anzahl Nutzer dadurch bestenfalls auf ein Viertel reduziert werden. Wenn das in dieser Größenordnung gemacht wird, sind dann aber mindestens viermal so viele und viermal so große Antennen bei jeder Basisstation im Einsatz und das deutlich aufwendigere Routing sowie die Antennennachführung und auch die kürzeren Standzeiten der Handyakkus machen sämtliche Energiekostenersparnisse eines solchen Gedankenmodelles mehr als nur zunichte. Man hat am Ende ein schlechter funktionierendes Netz, verärgerte Kunden und die Gesamt-Energiebilanz sieht viel schlechter aus. Man hat also nicht niedrigere Energiekosten, sondern deutlich höhere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Energie läßt sich - wie schon am Anfang geschrieben  - überhaupt nicht einsparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie dieser von mir kritisierte Artikel sieht üblicherweise das Geschwätz von selbsternannten Experten, die bestenfalls bei unseren zahlreich vorhandenen Hirnsparpolitikern auf diese Art und Weise Forschungsaufträge abzocken wollen, die von vornherein völlig sinnfrei sind, aus. Denn die Erfahrungen mit der bestmöglichen und energieeffizientesten Funkversorgung haben die Mobilfunkbetreiber doch schon lange. Kein Mobilfunkbetreiber installiert mehr Sendeleistung und bezahlt diese über Jahre hinweg, wenn diesem Aufwand nicht ein entsprechender Nutzen in Form von zufriedenen und zahlenden Kunden gegenübersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-HF-&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 Feb 2011 18:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Vorratsdatenspeicherung bringt nichts</title>
    <link>http://1bkm.dyndns.org/serendipity/index.php?/archives/172-Vorratsdatenspeicherung-bringt-nichts.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Franz Hornauer)</author>
    <content:encoded>
    Vorratsdatenspeicherung bringt keinen höheren Aufklärungserfolg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend konservativ eingestellten Politiker, die vehement nach wie vor - aber ohne auch nur ansatzweise einen wichtigen und allgemein tolerierbaren Grund für die Erfordernis - der Vorratsdatenspeicherung das Wort reden, muß ich nach wie vor als lernresistent, lobbygesteuert und nicht im Sinne und schon gar nicht im Auftrag der breiten Bevölkerungsschichten mandatsgemäß zu handeln, bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig der  Zweck des Machterhaltes der eigenen Partei sowie der Wunsch nach Zensur im Internet bleibt erkennbar. Somit sind insbesondere die konservativen Parteien als Feinde einer echten Demokratie auszumachen. Denn in einer echten Demokratie geht alle Staatsgewalt (=Macht) vom Volke aus. Aber nicht etwa von Industrie und deren Lobbyisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heise meldete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mehrwert-von-Vorratsdaten-bei-der-Strafverfolgung-erneut-angezweifelt-1178285.html&quot;&gt;Mehrwert von Vorratsdaten bei der Strafverfolgung erneut angezweifelt.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer heute bevorzugt die amerikanischen Softwareprodukte nutzt (MS-Windows als Betriebssystem auf seinem Rechner, Bing, Google, Yahoo-Dienste), der braucht sich natürlich später auch nicht darüber wundern, daß viele Details über die eigene Person oder die Firmen, welche diese Softwareprodukte nutzen, insbesondere den amerikanischen Behörden und der dortigen Wirtschaft bestens bekannt sind. Früher benutzten die Amerikaner in Deutschland z.B. Echelon (Abhören der Kommunikation wie z.B. Funkgespräche, Funktelefone etc.) zur Wirtschaftsspionage. Heute brauchen sie diesen Aufwand nicht mehr zu treiben, weil es genügend Menschen mit absolut verkümmertem Sicherheitsbewußtsein im Entscheiderkreisen gibt, die durch den Einsatz derartiger Softwareprodukte die gewünschten Daten den Amerikanern frei Haus liefern. Das beginnt bei der online-Registrierung von MS-Windooofs und der Zustimmung zu Lizenzverträgen, die dem Softwarehersteller alle, dem Nutzer dafür keine Rechte zugestehen. Darüberhinaus wird ein viel zu großer und vor allen Dingen unsinniger Registrierungsaufwand auf Kosten der Nutzer getrieben, der nur den Zweck hat, letzteren abzuzocken. Große Sicherheitslöcher in Microsoft-Produkten werden so lange es geht totgeschwiegen und darüber hinaus viel zu lange Zeit nicht geschlossen. Das führt in Verbindung mit dem hohen Verbreitungsgrad (=Quasimonopolstellung) zu einem enormen Sicherheitsrisiko für die Anwender. Denn beinahe schon jeder Depp kann sich aus einem Baukasten sein individuelles Schadprogramm zusammenklicken, um z.B. an wichtige Daten solcher Computer zu gelangen, die MS-Windows verwenden. Die Suchmaschinen wie Bing, Google, Yahoo usw - alles ebenfalls us-amerikanische Unternehmen, tun ein übriges, indem sie Daten (natürlich nur zum Nutzen des Anwenders, der Suchanfragen an diese Suchmaschinen stellt) so verknüpfen, daß für die amerikanische Wirtschaft Bewegungsprofile, Nutzungsverhaltensprofile etc. problemlos erstellt werden können. Die Privatsphäre der Einzelperson hat dabei nur einen nachgeordneten Rang, wenn sie überhaupt eine Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nützt auch der von Frau Aigner als Verbraucherschutzministerin in die Sicherheitsdebatte eingeworfene Begriff &quot;digitaler Radiergummi&quot; exakt gar nichts. Denn wenn Daten beliebig lange gesichert werden sollen, werden sie hald von entsprechenden Signaturen und Zusatzdaten befreit und ganz normal gespeichert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlch schon klar, daß insbesondere konservative Kräfte Jahre später ungern an ihren früher verbockten Murks im politischen Bereich erinnert werden möchten und deshalb z.B. bei Bilddateien gerne ein Verfallsdatum, welches die Unbrauchbarkeit des Bildes nach diesem Zeitpunkt sicherstellen soll, etablieren möchten. Doch das wird nichts und ist nur ein weiterer nutzloser Gedanke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im digitalen Internetzeitalter muß vielmehr den Internetnutzern klar gemacht werden, daß sie Datensparsamkeit insbesondere im Umgang mit privaten Daten wie Bildern, Tondokumenten oder Texten üben müssen, wenn sie nicht Jahre oder Jahrzehnte später mit ihren früheren Verfehlungen konfrontiert werden wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es wie die Amerikaner in Konfliktsituationen hält, wird später nur auf die eigene Nase fallen. (frühere Ausbildung von Bin Laden, dann Fallenlassen, 11.09.2001; Angriffskrieg auf den Irak, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Wildwest-Methoden, bei denen erst geschossen und hernach erst nachgefragt wird, was überhaupt los war, machen sich nur primitive Menschen zueigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso verhält es sich mit der Vorratsdatenspeicherung: Hier werden viele Daten gesammelt, deren Zusammenfügen für entsprechende Kreise generell zum Nachteil der Nutzer gereicht. Sichere Daten sind nur die, welche gar nicht gespeichert werden. Die Vorratsdatenspeicherung kostet viel Geld und bringt in Punkto Sicherheit nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-HF-&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 Jan 2011 13:50:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Ist es an der Zeit, die Regierungsform in Deutschland zu ändern?</title>
    <link>http://1bkm.dyndns.org/serendipity/index.php?/archives/170-Ist-es-an-der-Zeit,-die-Regierungsform-in-Deutschland-zu-aendern.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Franz Hornauer)</author>
    <content:encoded>
    Ist es an der Zeit, die Regierungsform der parlamentarischen Demokratie in Deutschland zu ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke ja. Denn über Jahrzehnte beobachtet komme ich zu dem Schluß, daß vor der Wahl die Bürger gezielt mit geschönten Informationen benebelt werden, um dann, wenn die Wahl vorbei ist, den Bürgerwillen durch den Willen des Gewählten zu ersetzen und diesen auf diese Weise entmündigten Bürger zu versklaven. Der Bürger darf für die Kosten jedweden Unsinns, den die gewählten Abgeordneten &quot;verbrochen&quot; haben, in voller Höhe einstehen. Das kann es nicht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Abgeordnetenwatch.de&quot; stellt regelmäßig die Fragen von Bürgern an ihre Abgeordneten und deren Antworten - so sie denn welche geben - online. Aber die Heise-Überschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a tartet=&quot;_blank&quot; url=&quot;http://www.heise.de/meldung/Niedersachsen-Abgeordnetenwatch-sorgt-fuer-glaesernen-Landtag-1177648.html&quot;&gt;Niedersachsen: Abgeordnetenwatch sorgt für gläsernen Landtag &lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
empfinde ich da schon etwas deutlich überbewertet. Gläsern wird dadurch noch lange nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Heise-Leser kommentierte im Verlaufe des Diskussionsstranges zu diesem Thema:&lt;br /&gt;
Zitat&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
26. Januar 2011 18:09&lt;br /&gt;
Re: Nix mitmachen. Mitentscheiden!&lt;br /&gt;
Matze79 (941 Beiträge seit 22.06.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willkommen in der Realität. Du wirst bereits von DSDS-Kanditaten aus dem Dschungelcamp regiert. Selbst die AMIS wissen das Westerwelle INKOMPETENT ist und der Rest unserer &quot;ELITE&quot; ähnlich geistige Defizite haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn der klügere immer nachgibt, wird er irgendwann von dummen regiert.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Dilbert-Prinzip&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat dieser Kommentator etwa nicht die völlig zutreffende Realität in Deutschland geschildert?&lt;br /&gt;
Ich meine, er hat den Nagel auf den Kopf getroffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin dachte ein weiterer Heise-Kommentator diesen Gedankengang weiter und verglich mit der Demokratiesituation in der Schweiz, die ich persönlich für viel effizienter und daher besser halte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;26. Januar 2011 18:13&lt;br /&gt;
Aber &quot;Mitentscheiden&quot; ist genauso ... irrig!&lt;br /&gt;
yaid (mehr als 1000 Beiträge seit 20.01.08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht doch gar &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; darum, dass wir mit entscheiden. Wenn der Souverän der Souverän ist, dann hat auch nur der Souverän die Entscheidungsbefugnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestenfalls kann der Souverän bestimmen, dass Beauftragte (vulgo Abgeordnete) für ihn (den Souverän) tätig werden, wobei der Souverän jederzeit (ohne Genehmigung der Beauftragten!) eingreifen und ein (Gesetzgebungs-) Verfahren (wieder) an sich reißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist das (grob) folgendermaßen realisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Es gibt &lt;strong&gt;obligatorische&lt;/strong&gt; Entscheide, die &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; an Beauftragte delegiert werden können&lt;br /&gt;
2. Es gibt fakultative Entscheide, die aber mit einem Quorum von 10% des Souveräns von den Beauftragten (vulgo Abgeordneten) weggenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Unterscheidung zwischen evtl. obligatorischen oder evtl. fakultativen Entscheiden wird oft das ... Kostenvolumen zugrunde gelegt: wenn dieses größer 50000 oder 100000 Franken ist, sind Entscheide oftmals automatisch obligatorisch. Andererseits können die Beauftragten dennoch wie in sog. repräsentativen Demokratien arbeiten und Gesetze formulieren. - Und wenn der Souverän es will, wird der Beschluss zum Entscheid des Souveräns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist eine seit Jahrhunderten funktionierende Konkordanz-Demokratie (nicht Konsens-Demokratie) bei der Beauftragte aus &lt;strong&gt;verschiedenen&lt;/strong&gt; Parteien um Zusammenarbeit bemüht sind - immer in dem Wissen, dass der Souverän sich Kaspertheater nicht gefallen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele Pseudo-Konflikte in &lt;strong&gt;unseren&lt;/strong&gt; Parlamenten (d.h. die gehören uns!) sind nur Show und Abstimmungen erfolgen nach Schema F und nicht nach Überzeugung oder gar Sinnhaftigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Demokratie ist ihrem eigentlichen Sinn nach nur dann demokratisch, wenn der Souverän auch der Souverän ist - die Beauftragten dürfen dabei unter bestimmten Umständen *mitentscheiden*, aber nicht umgekehrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das was wir hier haben ist ein Schwanz, der mit dem Hund wedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch gefällt mir abgeordnetenwatch.de ganz gut, weil man mit den Beauftragten ins Gespräch kommt - zur Not ist eine Nichtantwort auch ein klarer Hinweis auf die Ignoranz und Unverschämtheit (Schwanz&lt;br /&gt;
wedelt mit dem Hund) von Beauftragten. Im derzeitigen, undemokratischen System hilft in solchen Fällen nur noch - den betreffenden Beauftragten nicht mehr zu wählen. Auf die Spitze getrieben: wer eine schlechte Antwortquote hat, kommt beim nächsten Mal nicht mehr auf die Wahlliste.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bestimmen aber nicht die Antwortquoten bei Abgeordnetenwatch darüber, wer auf die Wahlliste das nächste mal kommt, sondern parteiinterne Machtregularien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme daher zu dem Schluß, daß es höchste Zeit ist, unsere Regierungsform der parlamentarischen Demokratie in die Richtung der Demokratieform, die in der Schweiz seit Jahren praktiziert wird, zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-HF-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 26 Jan 2011 19:55:45 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Boss der Musikindustrie Gorny erklärt indirekt öffentlich seine Unfähigkeit</title>
    <link>http://1bkm.dyndns.org/serendipity/index.php?/archives/169-Boss-der-Musikindustrie-Gorny-erklaert-indirekt-oeffentlich-seine-Unfaehigkeit.html</link>
    
    <comments>http://1bkm.dyndns.org/serendipity/index.php?/archives/169-Boss-der-Musikindustrie-Gorny-erklaert-indirekt-oeffentlich-seine-Unfaehigkeit.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Franz Hornauer)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a target=&quot;-blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/meldung/Midem-Musikmanager-Gorny-fordert-Internetsperre-fuer-Musikpiraten-1176396.html&quot;&gt;Manager der Musikindustrie Gorny fordert Internetsperre für &quot;Musikpiraten&quot; titelte Heise.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sieht sich wohl ein Profiteur der Abzocke einer sich immer stärker auswirkenden Folge der unstillbaren Gier nach mehr Geld ohne daß jedoch sein Imperium selber eine dem Verbraucher auch nur annähernd entsprechend geldwerte Gegenleistung bieten würde, gegenüber. Folglich kommt als Resultat von solchermaßen &quot;getretenen Hunden&quot; wie jetzt Herrn Gorny das Schmerzgejaule. Denn plötzlich müßte man dem Verbraucher ja eine eigene Leistung der Musikindustrie bieten, welche gemäß den marktwirtschaftlichen Grundsätzen nach Angebot und Nachfrage den viel zu hohen Preis, den die Musikindustrie regelmäßig von seinen Nutzern einfordern will und bisher stets abgezockt hat, auch tatsächlich rechtfertigen könnte. Doch welche Leistung der Musikindustrie könnte das sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Rechteinhaber an Musikwerken (der Texter und der Musiker bzw. Interpret) des Titels werden überwiegend mittels Knebelverträgen, bei denen sie ihre Rechte am Musikwerk abtreten müssen, versklavt. Denn die Macht der Musikindustrie - also der Verwerter von angebotenen Werken - liegt ja darin, selbst auszufiltern, wer nach dem Geschmack der Verantwortlichen der MI entsprechend mit massiven Werbemaßnahmen bei Eignung in den Markt &quot;gedrückt&quot; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitalter der starken Internetvernetzung allerdings ist diese Macht verflossen. Durch einfache Webcams und selbst erstellte Musikvideos ist die Musik(verwertungs)industrie genauso überflü&amp;#347;sig geworden, wie zu Beginn des letzten Jahrhunderts die Pferdekutschen, als diese von Autos abgelöst worden waren. Junge Talente können auch über selbst ins Netz gestellte Musikvideos (z.B. auf YouToube) innerhalb kürzester Zeit ohne Knebelverträge der Musiklabels eine untere Bekanntheitsschwelle überwinden, um dann später bei öffentlichen Auftritten die Zuschauerzahlen in Größenordnungen zu bekommen, die öffentliche Veranstaltungen rentabel (für den Veranstalter und für die Musiker sowie den Titelschreiber) werden zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Monopolanspruch der Musikindustrie verwirkt und die Musikindustrie als solche überflüssig geworden. Sie hat keinerlei Macht mehr, junge, aufstrebende Talente in Knebelverträge zu drängen, kann ihre überteuerten Preise pro Titel zuallermeist nicht mehr durchsetzen und auch die Art des Vertriebes von Musiktiteldatenträgern kann sie nicht mehr nach ihren Vorstellungen alleine lenken. Denn der Privatnutzer benötigt keinen überdimensionalen und damit sündhaft teuren Technikpark mehr, um selbst Musiktitel nach seinem Geschmack auf einem Datenträger zusammenzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem die guten alte Vinylplatte durch die Compact-Disk abgelöst worden ist, habe ich mich beispielsweise mit dem Kauf von Musiktiteln zunächst stark zurückgehalten und nach der damaligen Einführung von Kopierschutzmechanismen auf den käuflichen Erwerb ganz verzichtet. Ich lasse mich nicht freiwillig zum Kauf von weit überteuerten Musikdatenträgern drängen (und schon gar nicht, wenn eigentlich nur ein einziger Titel von über zehn darauf gespeichert ist, auf den ich &quot;scharf&quot; bin), wenn ich anschließend nur für meinen Privatgebrauch die Dinger nicht ohne Mißachtung der von der Musikindustrielobby durchgedrückten Gesetze, welche überwiegend konservative Hirnsparpolitiker abgenickt hatten, sooft kopieren darf wie ich das will. Können würde ich es ja, weil ich in der Lage bin, den technischen Kopierschutz zu umgehen. Aber warum sollte ich gegen Gesetze verstoßen und warum überhaupt sollte ich mir die zusätzliche Arbeit machen, einen Kopierschutz zu umgehen? Der Kopierschutz ist nur eine technische Maßnahme, die das Gewinnsteigerungsbestreben der Musikindustrie auf meine Kosten zementieren soll. Und deshalb ist es schlicht Unfug aus der Sicht des Verbrauchers. Folglich bleibt dem Verbraucher nur die Wahl, &quot;mit den Füßen&quot; abzustimmen, indem er solche kopiergeschützte Werke einfach nicht kauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musikindustrie hat es schlicht versäumt, ein dem Internetzeitalter gerecht werdendes Verkaufsmodell zu etablieren. Wer zu spät kommt, denn bestraft das Leben. Da helfen auch keine Forderungen, wie sie der Musikmanager Gorny fordert. Ganz im Gegenteil, derartige Forderungen sind vehement zurückzuweisen. Der Gesetzgeber ist nicht für die mangelnde Flexibilität der Musikindustrie verantwortlich und es braucht deswegen auch keinerlei zusätzliche gesetzliche Begrenzungsregulierungen, um den noch stärkeren Mißbrauch des Urheberrechtes - nichts anderes wird ja von Gorny gefordert - zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Heise-Leser hat die Heise-Meldung sehr treffend kommentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
25. Januar 2011 13:23&lt;br /&gt;
Missbrauch des Urheberrechts&lt;br /&gt;
Solid (mehr als 1000 Beiträge seit 27.07.01)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Kartell- und Monopolmissbrauch des Urheberrechts durch den die&lt;br /&gt;
Verbraucher mit Wucherpreisen abgezockt werden, nicht unter Kontrolle&lt;br /&gt;
gebracht werden kann, sollten wir nicht darüber nachdenken, wie man&lt;br /&gt;
diesen Missbrauch noch ausweiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten vielmehr darüber nachdenken, ob das völlig&lt;br /&gt;
uneingeschränkte Urheberrecht überhaupt noch zeitgerecht ist und ob&lt;br /&gt;
es nicht sinnvollerweise ganz abgeschafft werden sollte, auch auf die&lt;br /&gt;
Gefahr hin, möglichen Nutzen zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich stimmt etwas im Gesamtgefüge nicht, wenn man einen Song im&lt;br /&gt;
Radio hören (und aufzeichnen kann) für Kosten von Bruchteilen von&lt;br /&gt;
Cents und man gleichzeitig das Tausendfache bezahlen soll, wenn man&lt;br /&gt;
den Song gezielt anhören will.&lt;br /&gt;
Offensichtlich haben sich Wert und Preis des Gutes Musik durch&lt;br /&gt;
Kartellbildung schon zu weit auseinanderentwickelt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
Zitatende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den Wahlen in diesem Jahr müssen die konservativen Kräfte dringenst für ihre Bürgergängelungsgesetze wieder abgestraft werden. Die Bürgerrechte wurden insbesondere im letzten Jahrzehnt an zu vielen Stellen ohne Not zugunsten des Geschäftemachens insbesondere bei der konservativen Klientel begrenzt und ausgehöhlt. Es ist nach wie vor wichtig, ausgerechnet die Piraten-Partei (wenngleich ich deren Parteinamen für äußerst unglücklich gewählt halte) zu wählen. Die Piratenpartei wird zwar nicht die 5%-Hürde schaffen, aber je mehr Prozentpunkte sie erreicht, desto eher werden sich erfahrungsgemäß die Trittbrettfahrer der relevanten Parteien in ihrem absoluten Machtstreben in diese Richtung bewegen. Und umso eher werden die Zensur/StaSi2.0/Freiheitsrechtebeschränkungsgesetze verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Achtungserfolg der Piratenpartei von 2 % ist bei den letzten Wahlen die FDP mit einem vorübergehenden Hype in der Wählergunst bedacht worden. weil sie wegen ihrer größeren Bekanntheit und anderer, blumiger Wahlversprechen als Trittbrettfahrer der Piraten-Partei-Zielsetzungen erfolgreich war. Aber die praktische Regierungsarbeit der FDP blieb dann erwartungsgemäß weit hinter den ursprünglichen Wahlversprechen zurück, weil die größere Macht der konservativen Hirnsparpolitikerparteien den Wind aus einer anderen Richtung wehen lies. Denn dort zählt in erster Linie nicht der Bürgerwille, sondern der pure Machterhalt. Deshalb gilt auch lediglich nur Frau Leutheuser-Schnarrenberger von der FDP mein ausdrücklicher Dank für ihre Arbeit. Denn im Gegensatz zu den hirnvernagelten Vorschlägen der Schwarzen zur Gängelung der Bürger zum Zwecke des ungebremsten Geschäftemachens blieb die FDP-Frau weitestgehend standhaft, obwohl das extrem schwierig in dieser Gemengelage ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-HF-&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 25 Jan 2011 15:18:04 +0100</pubDate>
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